Praxis für Akupunktur, 
Shiatsu & Ernährung

Spitalstrasse 5 in 5630 Muri

           
 

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Martina Reimann
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Martina Reimann

Ausbildung:
1995 – 1996 Dipl. Gesundheitsberaterin
2001 – 2005 Dipl. Heilpraktikerin TCM
2007 Dipl. Kinesio-Taping-Therapeutin

Verbände:
A-Mitglied SBO-TCM
A-Mitglied SGS
B-Mitglied NVS

Die Berufsverbände kennen umfassende Qualitätssicherungssysteme. Diese enthalten Mindestanforderungen an die Ausbildung, eine kontrollierte Fort- und Weiterbildungsverpflichtung und Ethik-Richtlinien.

Krankenkasse:
EMR und ASCA- Anerkennung
 

Mein Weg

   
Als Kind nahm mich meine Grossmutter von Wochenende zu Wochenende mit, zum Kräuter sammeln. Sie gab mir jeweils auch Erklärungen ab, warum sie heute dieses Kraut sammle und warum ein anderes nicht. Es war sozusagen ihr Vermächtnis an mich, die Faszination für Kräuter und was diese bewirken können. Ein Vorbild für sie war Hildegard von Binngen. So lernte ich die berühmte Heilerin schon in frühen Kinderjahren kennen.

Meine Grossmutter wusste immer was ich denke. Es war unmöglich, sie zu belügen. Es war auch nicht möglich ihr etwas zu verschweigen, weil sie stets wusste was vorgefallen war. Das hat mich nachhaltig beeindruckt.

Später dann, als ich langsam in die Pubertät kam, fing ich an dem Wissen und Können, das mir meine Grossmutter vermittelt hatte, zu misstrauen. Wozu die ganzen Medikamente, wenn eine Krankheit auch mit Kräutern zu heilen ist, fragte ich mich. Da meine Grossmutter nicht mehr lebte, konnte ich natürlich nicht nachfragen und mit ihr diskutieren. Also fing ich, selber auszuprobieren. Braute Tees zusammen, trank diese oder probierte das oder jenes Kraut aus. Nachdem die Menstruation einsetzte beispielsweise „Frauenmänteli“ und ja, es wirkte.

Zu dieser Zeit hatte ich eine gute Freundin, wie sie so viele Pubertierende haben. Wir probierten allerlei sogenannten „Hokuspokus“ aus. Beispielsweise das Pendeln und die Wirkung von Symbolen, auch die Heilung mit Edelsteinen faszinierte uns. Wir hoben fast ab.

Dann gab es wieder länger Phasen im meinem Leben, während denen ich mich überhaupt nicht mit der Heilkunden in welcher Form auch immer befasste.

Ich arbeitete als Polizistin, als ich während eines Sonntagsdienstes fand, irgendwie möchte ich noch etwas anderes machen. Ich schlug die Zeitung auf und voilà da war das Inserat zur Ausbildung als Dipl. Gesundheitsberaterin. So fanden meine praktischen Kenntnisse aus der Kindheit und meine Experimente in der Pubertät eine theoretische Grundlage. Die Basis der Ausbildung vermittelte den Studierenden das theoretische Wissen bezüglich Aromatherapie, Fussreflexzonen-Massage, Kräutern, Bachblüten- und Edelsteintherapie.

Kurz bevor ich diese Ausbildung begann, fing ich an zu malen, mit Farbstiften und mit Tusche. Als eine Kollegin meine Bilder sah, erinnerten diese sie so sehr an diejenigen von Emma Kunz, dass sie mir spontan ein Buch über diese ungewöhnliche Frau kaufte. Ich war platt. Das ermunterte mich dazu für Freunde zum Geburtstag o.ä. als persönliches Geschenk, solche Energie-Bilder zu malen und ihnen zu schenken. Später dann auch auf Bestellung für andere. Diese kreative Art der Heilung übe ich heute auch mit Ton aus, indem ich Engelfiguren als Schutz für Freunde und auf Anfrage herstelle.

Gerade die Engelsymbole und auch andere Symbolformen und ihre Energien faszinieren mich heute wieder vermehrt. Sie kommen auch während meinen Behandlungen zur Anwendung.

Während meiner ersten Schwangerschaft, beschloss ich erstmals meine therapeutischen Erfahrungen und Ausbildungen als berufliches Standbein aufzubauen. Zuerst zurückhaltend und etwas zögerlich. Als jedoch mein zweites Kind kurz nach der Geburt verstarb. Suchte ich nach Erklärungen für diesen, in meinen Augen, sinnlosen Tod. Die Suche nach einer Antwort leitete eine weitere Wende in meinem Leben ein. Ich liess mein Haus nach der Feng Shui-Methode nach unguten Energieströmen untersuchen. Ich war beeindruckt, was Feng Shui bewirken kann. Mir war klar, dass ich die chinesische Elementenlehre studieren wollte.

Ich entschloss mich zur Ausbildung an der Heilpraktikerschule in Luzern. Während dieser Ausbildung behandelte ich meine Familie, Freunde und Bekannte zu Hause. Je mehr ich mich mit meinem Studium und mit der Heilung der Menschen in meinem Umfeld beschäftigte, desto stärker fühlte ich meine Hände. Es war als würden sie sich aufladen, als würde eine irisierende Energie durch sie pulsieren. Bis zu dem Tag, gegen Ende meiner Ausbildung, als ich plötzlich das Gefühl hatte, als hätte ich meine Hände auf eine heisse Herdplatte gelegt. Sie feuerten richtig. Als ich sie jedoch an meine Wangen hielt, fühlten sie sich nicht heiss an. Mein Mann jedoch, dem ich sie ebenfalls an die Wangen hielt, nahm sehr klar die Wärme und Energie wahr.

Eine Freundin machte mich dann mit Malcolm Southwood bekannt bzw. schenkte mir das Buch von ihm „ Mein Weg als Heiler“ (empfehlenswert). So besuchte ich ergänzend zu meiner Ausbildung an der Heilpraktikerschule Luzern noch seine Kurse, die hauptsächlich vermitteln, dass jeder Mensch über Heilenergie verfügt und wie diese ausgebaut und für die Heilung angewendet werden kann.

Und endlich war auch der Tag da, an dem ich sicher war, dass mir das Heilen wohl in die Wiege gelegt wurde und dass es eine meiner Aufgaben in meinem Leben ist, das was meine Grossmutter schon früh erkannt hatte, als Beruf(ung) auszuüben.
 

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